🗺️Abschied, Neuanfang und ein Ausflug zu den Sternen
🗨️Was ist passiert?
Nach dem Gefühlschaos der letzten Tage brauchte ich eigentlich nur eines: Ruhe.
Keine komplizierten Männer. Keine großen Liebesgeständnisse. Keine Entscheidungen.
Einfach mein Camper, mein Alltag und ein bisschen Zeit für mich.
Natürlich begann mein Tag deshalb um 2:30 Uhr morgens.
Ich war plötzlich hellwach, hatte keine Essensreste mehr und stand mitten in der Nacht in meiner kleinen Küche, um eine Familienportion Obstsalat zuzubereiten. Während ich schnippelte, gingen mir die Ereignisse der letzten Tage noch einmal durch den Kopf.
Romeo. Enzo. Das Romantikfestival.
Vielleicht war es ganz gut, dass ich mich erst einmal mit anderen Dingen beschäftigen konnte.
Also ging ich wieder sammeln.
Pflanzen, Steine, Frösche, Metalle, Kristalle und Fossilien – inzwischen weiß ich ziemlich genau, wonach ich Ausschau halten muss. Und offenbar hatte ich diesmal richtig Glück, denn zwischen den üblichen Fundstücken waren einige besonders schöne Schätze dabei.
Danach öffnete ich meinen Verkaufsstand.
Und wieder einmal lief es erstaunlich gut: Nach kurzer Zeit war ich komplett ausverkauft.
Mein kleiner Gartenverkauf entwickelt sich wirklich zu einer zuverlässigen Einnahmequelle. Auch wenn die Kundschaft manchmal etwas… speziell ist. Ein Besucher räumte beispielsweise einfach meine Mülltonne aus und verschwand wieder.
Warum?
Keine Ahnung.
Zwischendurch flirtete ich noch mit einem tätowierten Besucher und schaffte es beim Grillen beinahe, mich selbst anzuzünden.
Ein ganz normaler Tag also.
Dann tauchte plötzlich wieder die Vampirin auf, die mich schon einmal nachts vor meinem Camper besucht hatte.
Diesmal hatte sie allerdings keine finsteren Absichten, sondern Liebestipps.
Sie war nämlich überzeugt davon, dass Bennet und ich wunderbar zusammenpassen würden.
Interessante Theorie.
Immerhin hatten Bennet und ich bisher genau ein Techtelmechtel – und inzwischen nicht einmal mehr eine richtige Liebesleiste.
Dann verbrachten ich später gemeinsam Zeit mit Eugene am Lagerfeuer.
Und überraschenderweise war es… schön.
Wir redeten lange miteinander. Ich erzählte ihm sogar von meiner Nahtoderfahrung, und Eugene hörte einfach zu. Kein großes Drama, kein übertriebenes Flirten.
Nur ein ehrliches Gespräch.
Ich erfuhr, dass er einen Wirtschaftsabschluss hat, inzwischen aber als Bodybuilder arbeitet. Und – vielleicht inzwischen die wichtigste Frage in meinem Datingleben – er ist Single.
Wir betrachteten gemeinsam die Sterne und bauten sogar eine Sandskulptur.
Damit konnte ich endlich etwas abhaken, das ich mir für Oasis Springs unbedingt vorgenommen hatte:
Einen Abend unter freiem Himmel verbringen.
Vielleicht war genau das der Abschluss, den ich hier gebraucht hatte.
Am nächsten Morgen wurde es Zeit.
Ich erntete ein letztes Mal meine Pflanzen, kümmerte mich um den Camper und wartete noch auf meine Post. Tatsächlich waren neue Elemente für meine Sammlung angekommen, die direkt ihren Platz auf meiner Elementetafel fanden.
Und dann hieß es:
Weiterfahren.
Mein nächstes Ziel war Chestnut Ridge.
Schon bei meiner Ankunft wusste ich, dass diese Etappe anders werden würde. Die Landschaft, die Ranches, die Pferde – alles fühlte sich plötzlich weit und frei an.
Kaum angekommen, wurde ich sogar von einem Einheimischen angesprochen, der Interesse an selbstgemachtem Nektar hatte.
Vielleicht wartet hier ja schon meine nächste Einnahmequelle?
Natürlich musste ich zuerst die Gegend erkunden. Ich besuchte die Reitarena, beobachtete einen Wettbewerb und sammelte unterwegs Präriegras und einige weitere Fundstücke.
Zurück am Camper wartete schon das Begrüßungskomitee.
Wir aßen gemeinsam, redeten über mein Leben im Wohnwagen und lernten uns kennen.
Einer meiner Besucher beschloss allerdings kurzerhand, meinen Nektar zu trinken.
Offenbar gelten hier andere Regeln.
Und weil mein Liebesleben anscheinend keine Pause kennt, bekam ich wenig später eine Nachricht von einem völlig fremden Mann:
„Ich bin Feuer und Flamme für dich. Wollen wir uns treffen?“
Da meine romantische Seite momentan offenbar besonders ausgeprägt ist, sagte ich tatsächlich zu.
Das hätte ich mir sparen können.
Zwischen uns passte überhaupt nichts.
Kein Funke. Keine besondere Verbindung. Einfach nur ein unangenehmes Treffen, das ich schließlich höflich beendete.
Danach rollte ich meine Yogamatte aus.
Vielleicht sollte ich wirklich häufiger auf meinen ersten Eindruck hören.
Viel wichtiger war mir ohnehin ein anderes Gespräch.
Ich besuchte Ahiga und seine Familie.
Zwischen uns hatte es immer wieder kleine Flirts gegeben, aber inzwischen wusste ich, dass ich diese Freundschaft nicht mit noch mehr romantischem Chaos belasten wollte.
Also sagte ich ihm ganz offen:
„Lass uns einfach Freunde sein.“
Und er akzeptierte es.
Es fühlte sich gut an, endlich einmal Klarheit geschaffen zu haben.
Dabei lernte ich auch seine Tochter Mai kennen – eine unglaublich süße Kleine, die sich fürs Programmieren begeistert.
Außerdem erzählte mir Ahiga von Don Gosemann, bei dem ich vielleicht endlich lernen könnte, wie man reitet.
Genau dafür bin ich schließlich nach Chestnut Ridge gekommen.
Doch bevor ich mich mit Pferden beschäftigen konnte, hatte das Universum offenbar noch andere Pläne.
Ein seltsames Licht erschien am Himmel.
Und plötzlich…
wurde ich von Aliens entführt.
Ja.
Aliens.
Nach Vampiren, Liebesdreiecken und mysteriösen Fischpaketen hätte mich eigentlich nichts mehr überraschen dürfen.
Trotzdem stand eine Alien-Entführung definitiv nicht auf meiner Reiseplanung.
Als ich zurückkam, fühlte ich mich merkwürdig inspiriert. Vielleicht braucht es manchmal tatsächlich eine Reise ins All, um daran erinnert zu werden, wie sehr man das eigene Leben genießen sollte.
Bevor ich zum nächsten Abenteuer aufbrach, verschickte ich noch ein paar Dankeskarten.
Eine an Romeo – für unser schönes Date, trotz allem.
Eine an Enzo – für seine Freundschaft.
Und eine an Ahiga – für seine Einladung und dafür, dass wir nun wissen, woran wir miteinander sind.
Es fühlte sich ein bisschen so an, als würde ich damit auch die letzten Tage abschließen.
Nebenbei verkaufte ich noch ein Gemälde für unglaubliche 459 Simoleons.
Dann machte ich mich gemeinsam mit Ahiga auf den Weg zu Don.
Denn dort wartet jemand auf mich, den ich unbedingt kennenlernen möchte:
mein erstes Pferd.
💭Gefühl des Sims
Diese Tage fühlten sich nach Loslassen und Neuanfang an.
Ich war ruhiger, als ich mit Eugene am Lagerfeuer saß.
Stolz, als mein Verkaufsstand wieder komplett leergekauft wurde.
Erleichtert, nachdem Ahiga und ich unsere Beziehung geklärt hatten.
Neugierig und aufgeregt, als ich Chestnut Ridge zum ersten Mal erkundete.
Und nach meiner kleinen unfreiwilligen Reise zu den Aliens vor allem eines:
inspiriert.
Vielleicht sollte ich tatsächlich weniger darüber nachdenken, was alles schiefgehen könnte – und mehr darüber, was ich noch erleben möchte.
👋Menschen, die ich traf
Eugene– ein unerwartet ruhiger Abend am Lagerfeuer zeigte mir eine ganz andere Seite von ihm.
Ahiga – wir haben endlich Klarheit geschaffen und entschieden, Freunde zu bleiben.
Mai – Ahigas Tochter, die mich mit ihrer Begeisterung fürs Programmieren sofort zum Lächeln brachte.
Don Gosemann – noch kenne ich ihn kaum, aber vielleicht bringt er mir schon bald das Reiten bei.
Ein mysteriöser Verehrer – der mir ziemlich schnell gezeigt hat, dass nicht jedes Date eine zweite Chance braucht.
Und natürlich ein paar Aliens. Auch wenn ich auf diese Bekanntschaft wenig Einfluss hatte.
📖Was ich gelernt habe
Ein ruhiges Gespräch kann manchmal mehr bedeuten als das größte Liebesgeständnis.
Nicht jeder Flirt muss zu einer Beziehung werden.
Es fühlt sich gut an, Grenzen zu setzen und Freundschaften klar zu definieren.
Mein Verkaufstisch und meine Kunst werden langsam zu verlässlichen Einnahmequellen.
Ein neuer Ort kann helfen, auch innerlich ein neues Kapitel aufzuschlagen.
Und offenbar sollte man auf einer Camperreise jederzeit mit Alien-Entführungen rechnen.
Screenshot‑Moment
✍️ Gedanken zum Abschluss
Mit Oasis Springs lasse ich mehr zurück als nur einen weiteren Ort auf meiner Reiseroute.
Hier habe ich gesammelt, verkauft, gearbeitet und meinen Camper weiter ausgebaut. Aber vor allem habe ich unglaublich viel über Beziehungen gelernt.
Manche Begegnungen sind intensiv und kompliziert.
Andere überraschend ruhig.
Und manchmal ist eine Freundschaft genau das, was zwei Menschen miteinander brauchen.
Jetzt beginnt etwas Neues.
Chestnut Ridge.
Pferde, Ranchleben, neue Menschen und eine Landschaft, die danach aussieht, als könnte ich hier endlich wieder ein bisschen durchatmen.
Und nach Vampiren, Liebeschaos und einer Alien-Entführung klingt mein nächstes Ziel fast schon angenehm normal:
Ich möchte reiten lernen.
Was soll dabei schon schiefgehen? 🐴🌾🚐




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